Weiterführende Materialien und Infos

Auf dieser Seite finden sie eine Zusammenstellung grundlegender Literatur, Links, Arbeitshilfen und Filmen rund um den kultur- und migrationsspezifischen Kinderschutz, die kontinuierlich erweitert wird. Gerne nehmen wir Empfehlungen von Ihnen in diese Liste auf! 

Über diesen Weg können Sie uns Ihre Hinweise zumailen.

Dazu gehören beispielsweise….

  • Grundlegende Materialien zum Schutzauftrag
  • Publikationen zum Thema migrations- und kulturspezifischer Kinderschutz
  • Verlinkungen zu zentralen Akteuren im Feld  (weiterführende Links)

Grundlegende Materialien zum Schutzauftrag

Kultur- und migrationsspezifisches Handeln im Kinderschutz setzt zuallererst voraus, grundlegend im Kinderschutz fachlich gut aufgestellt zu sein. Oder, um es mit den Worten von Franz Hamburger zu sagen: Es gilt, „das Allgemeine besonders gut zu können.“ (vgl. Hamburger 2002)

Deshalb finden Sie in den folgenden Rubriken unsere Literatur-, Materialien- und Linkliste aus unseren Zertifikatskursen für insoweit erfahrene Fachkräfte (ohne interkulturellen Schwerpunkt). Diese erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, denn das im Kinderschutz benötigte Fachwissen sowie die an vielen verschiedenen Stellen entwickelten gehaltvollen Arbeitshilfen und Beiträge sind umfang- und zahlreich! Viel Spaß beim Stöbern und Entdecken! Alle Verweise in einer kompakten Datei stehen Ihnen hier zur Verfügung (Überarbeitungsstand: August 2024).

Im Rahmen des Projekts ist auch eine kompakte Übersicht mit interkulturellem Schwerpunkt entstanden, die Sie hier zum Download finden (Überarbeitungsstand: August 2025). 

Außerdem ist im Rahmen der in diesem Projekt laufenden Zertifizierungskurse für insoweit erfahrene Fachkräfte mit interkulturellem Schwerpunkt (das Curriculum finden Sie hier) ein Padlet entstanden, in dem Sie neben den zentralen allgemeinen Hinweisen auch kultur- und migrationsspezifische Materilalien zum Download finden (unter Block 4). Viel Spass beim Schmökern! 
(Überarbeitungsstand: August 2025)

Kinderschutz und Schutzauftrag - Fachliteratur

Fachliteratur

  • Alle, Friederike: Kindeswohlgefährdung: Das Praxishandbuch. Lambertus Verlag, 2010.
  • Biondi, Franco: Symbiotische Strickmuster zwischen inniger Liebe und Entwicklungstrauma. Psychodynamik und Behandlung. Vandenhoeck und Ruprecht, 2021.  
  • Brisch, Karl Heinz: Bindung und emotionale Gewalt. Klett- Cotta, 2018. 
  • Brisch, Karl Heinz: Bindungstraumatisierungen. Wenn Bindungspersonen zu Tätern werden. Klett-Cotta, 2020.  
  • Burchartz, Arne: Traumatisierung bei Kindern und Jugendlichen. Psychodynamisch verstehen und behandeln. Kohlhammer, 2019. 
  • Cierpka, M.: Handbuch der Familiendiagnostik. Berlin, Heidelberg 2003.
  • Ciompi, Luc: Außenwelt - Innenwelt. Die Entstehung von Zeit, Raum und psychischen Strukturen. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen, 1988.
  • Ciompi, Luc: Affektlogik. Über die Struktur der Psyche und ihre Entwicklung. Carl-Auer Verlag, 2019. 
  • De Paz Martínez, Laura/Teupe, Ursula (2023): Arbeit mit Familien mit Migrationshintergrund im Kinderschutz. Zur Bedeutung kultur- und migrationssensiblen Fallverstehens. Reihe: Besondere Fallgruppen und Psychohygiene. Band 1. München: DJI. Hier online verfügbar.  
  • Deegener, G./ Körner, W. (Hg.): Risikoerfassung bei Kindesmisshandlung und Vernachlässigung. Theorie, Praxis, Materialien. Lengerich 2008.
  • Deegner, G./Körner, W. (Hg.): Kindesmisshandlung und Vernachlässigung. Ein Handbuch. Göttingen 2005. 
  • Deegener, G.: Risiko- und Schutzfaktoren des Kinder- und Jugendhilfesystems bei Prävention und Intervention im Kinderschutz. Pabst Science Publishers, 2014.
  • Dettenborn, H./ Walter, E. (Hg.): Familienrechtspsychologie. München 2016.
  • Dettenborn, H.: Kindeswohl und Kindeswille. Psychologische und rechtliche Aspekte. München 2021.
  • Deutsches Jugendinstitut (DJI): Zahlreiche Expertisen zu verschiedenen Aspekten im Kinderschutz (2023), hier online verfügbar, z.B.
    • Kinder im Kinderschutzverfahren sensibel ansprechen und einbeziehen (Heinz Kindler)
    • Konzepte zur Entwicklung einer Fehlerkultur/Reflexion von Fallverläufen im Kinderschutz (Kay Biesel)
    • Gefährdungseinschätzung und Entwicklung eines Schutzkonzeptes bei psychisch- und suchtkranken Eltern bzw. Elternteilen (Anita Plattner)
    • Kriterien einer qualifizierten Gefährdungseinschätzung (Christine Gerber, Heinz Kindler)
  • Deutsches Jugendinstitut (DJI) (Hg.): Kinderschutz im Jugendamt der Hansestadt Lüneburg Abläufe, Kommunikationswege und Handlungskriterien (Anlass: Todesfall eines Säuglings). München 2008. Hier online verfügbar. 
  • Enders, U.: Umgang mit Vermutung und Verdacht bei sexuellem Kindesmissbrauch. In: Fegert, J. u.a. (Hg): Sexueller Missbrauch von Kindern und Jugendlichen. Springer Berlin Heidelberg, S. 155–164, 2015.
  • Enders, U. (Hg): Grenzen achten. Schutz vor sexuellem Missbrauch in Institutionen. Ein Handbuch für die Praxis. 2. Auflage, Köln 2017.
  • Enders, U. (Hg): Zart war ich, bitter war's. Handbuch gegen sexuellen Missbrauch. Kiepenheuer & Witsch, Köln 2019.  
  • Fegert, J./Wolff, M. (Hg): Sexueller Missbrauch durch Professionelle in Institutionen. Prävention und Intervention. Münster, 2002.
  • Fegert, J. u.a. (Hg): Sexueller Missbrauch von Kindern und Jugendlichen. Ein Handbuch. Heidelberg 2015.
  • Fischer, F./Möller, C.: Sucht, Trauma und Bindung bei Kindern und Jugendlichen. Kohlhammer, Stuttgart 2020.
  • Galm, B./ Hees, K./ Kindler, H. (Hg): Kindesvernachlässigung - verstehen, erkennen, helfen. München 2010.
  • Gerber, C./Lillig, S.: Gemeinsam lernen aus Kinderschutzverläufen. Eine systemorientierte Methode zur Analyse von Kinderschutzfällen und Ergebnissen aus fünf Fallanalysen. Bericht. Beiträge zur Qualitätsentwicklung im Kinderschutz 9. Köln 2018. Hier online verfügbar.
  • Gerber, C./Dittmann-Wolf, A./Lillig, S.: Fallbesprechung im Kinderschutz. Handreichung. Herausgegeben vom Nationalen Zentrum Frühe Hilfen (NZFH). Köln, 2023. Hier online verfügbar. 
  • Haag, K.: Wenn Mütter zu sehr lieben. Verstrickung und Missbrauch in der Mutter- Sohn-Beziehung. Kohlhammer, 2015. 
  • Heyne, Claudia: Täterinnen. Offene und versteckte Aggression von Frauen. Kreuz- Verlag Zürich, 1993. 
  • Hildenbrand, Bruno: Fallverstehen, Begegnung und Verständigung: Grundlagen berufsfachlichen Handelns im Kinderschutz. Baden Baden, 2023.
  • Jagusch, B./ Sievers, B./ Teupe, U. (Hg.): Migrationssensibler Kinderschutz. Ein Werkbuch. Frankfurt/Main 2012.
  • Kampert, M./Rusack, T./Schröer, W./Wolff, M. (Hg): Lehrbuch Schutzkonzepte und Diversität in Organisationen gestalten. Fokus: Junge Menschen mit Fluchterfahrungen. Weinheim, Basel 2020.
  • Kieslinger, D./Owsianowski, J. (Hg.): Inklusiver Kinderschutz: Anforderungen, Herausforderungen, Perspektiven. Freiburg, 2024.
  • Kindler, H./Lillig, S./Blüml, H./Meysen, T./Werner, A. (Hg.): Handbuch Kindeswohlgefährdung nach § 1666 BGB und Allgemeiner Sozialer Dienst (ASD). Hier online verfügbar.
  • Kindler, H./Gerber, C./Lillig, S.: Wissenschaftliche Analyse zum Kinderschutzhandeln des Allgemeinen Sozialen Dienstes im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald im Todesfall des Kindes A. Erkennbare fachliche Probleme und Perspektiven der Weiterentwicklung des örtlichen Kinderschutzsystems. München 2016.
  • Klees, E.: Sexualisierte Gewalt durch Geschwister – Kindeswohlgefährdung statt harmloser Doktorspiele. In: Das Jugendamt, Heft 5, 2021. 
  • Körner, W./Deegener, G. (Hg): Erfassung von Kindeswohlgefährdung in Theorie und Praxis. Lengerich 2011. 
  • Lawson, C.A.: Borderline-Mütter und ihre Kinder. Wege zur Bewältigung einer schwierigen Beziehung. Gießen 2020 (8).
  • Levold, T./Wirsching, M. (Hg): Systemische Therapie und Beratung – das große Lehrbuch. 2. Aufl. 2016, Heidelberg 2016.
  • Lillig, S.: Wege zur Beurteilung von Gefährdungen im Jugendalter. Eine Arbeitshilfe des Informationszentrums Kindesmisshandlung/Kindesvernachlässigung, 2012. Hier online verfügbar. 
  • Lüdecke, C./Sachsse, U./Faure, H.: Sucht – Bindung – Trauma. Psychotherapie von Sucht und Traumafolgen im neurobiologischen Kontext. Schattauer, 2018. 
  • Nationales Zentrum Frühe Hilfen (https://www.fruehehilfen.de/): Zahlreiche Publikationen und Tagungsdokumentationen, z.B.
    • Fachgespräch zur „Arbeit mit unfreiwilligen Klientinnen und Klienten im Kinderschutz“ (2023).
    • Beteiligung von Kindern und Jugendlichen im Kinderschutz (2022).
    • Lenz, Albert: Eltern mit psychischen Erkrankungen in den Frühen Hilfen. Grundlagen und Handlungswissen. Handreichung. Materialien zu Frühen Hilfen 9 (2017).
  • Oberloskamp, H./Borg-Laufs, M./Röchling, W./Seidenstücker, B.: Gutachtliche Stellungnahmen in der Sozialen Arbeit. Weinheim, Basel 2017.
  • Oppermann, C./Winter, V./Harder, C./Wolff, M./Schröder, W. (Hg): Lehrbuch Schutzkonzepte in pädagogischen Organisationen. Weinheim und Basel 2018. 
  • Plattner, A. (Hg.): Erziehungsfähigkeit psychisch kranker Eltern richtig einschätzen und fördern. München 2017.
  • Rotthaus, W.: Schulprobleme und Schulabsentismus. Heidelberg 2019.
  • Schader, H. (Hg.): Risikoabschätzung bei Kindeswohlgefährdung. Ein systemisches Handbuch. 2. Auflage, Weinheim und Basel 2013.
  • Schweitzer, J./ Schlippe, A. (Hg.): Das störungsspezifische Wissen. Göttingen 2009.
  • Stierlin, H.: Das Tun des Einen ist das Tun des Anderen. Eine Dynamik menschlicher Beziehungen. Suhrkamp, Frankfurt am Main, 2004. 
  • Streeck-Fischer, A.: Trauma und Entwicklung. Adoleszenz – frühe Traumatisierungen und ihre Folgen. Stuttgart 2014.
  • Teupe, U.: Kinderschutz gemeinsam gestalten. Schutz von Kindern aus suchtbelasteten Familien als gemeinsame Aufgabe von Fachkräften der Jugend- und der Suchthilfe. In: Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz (BAJ) (Hg): Kinder suchtkranker und psychisch kranker Eltern. Eine Sammlung von Beiträgen aus Wissenschaft und Praxis. Berlin, 2019.
  • Trenczek, T./Düring, D./Neumann-Witt, A.: Inobhutnahme. Krisenintervention und Schutzgewährung durch die Jugendhilfe §8a, §§42, 42a ff. SGB VIII. München, 2017.
  • Wersig, Tim (Hg): Fachberatung im Kinderschutz: Ein Praxishandbuch. 2024.
  • Wiemann, I./Lattschar, B.: Schwierige Lebensthemen für Kinder in leicht verständliche Worte fassen. Schreibwerkstatt Biografiearbeit. Weinheim, Basel 2019.
  • Zartbitter e.V.: Sexuelle Gewalt durch Geschwister. Belastungen und notwendige Hilfen für Mütter und Väter. Köln, 2023. Hier online verfügbar.
  • Ziegenhain, U./Fegert, J. (Hg): Kindeswohlgefährdung und Vernachlässigung. München, 2008.
  • Zitelmann, M.: Kindeswohl und Kindeswille im Spannungsfeld von Pädagogik und Recht. Münster 2001.
  • Zito, D./Martin, E.: Selbstfürsorge und Schutz vor eigenen Belastungen für Soziale Berufe. Beltz-Verlag, Oktober 2020 (auch als Hörbuch)

Kinderschutz und Schutzauftrag - Broschüren/Dossiers/Stellungnahmen/Leitfäden

Kinderschutz und Schutzauftrag - Rechtliche Grundlagen

  • Ernst, R., Lohse, K.: Praxishandbuch Familiengerichtlicher Kinderschutz. Materielles Recht, Verfahrensrecht, Datenschutz, psychologisches und pädagogisches Wissen. Reguvis Fachmedien GmbH. Köln, 2022.
  • Münder, Johannes (Hg.): Kindeswohl zwischen Jugendhilfe und Justiz. Zur Entwicklung von Entscheidungsgrundlagen und Verfahren zur Sicherung des Kindeswohls zwischen Jugendämtern und Familiengerichten. Beltz, Weinheim, 2017. 

Kinderschutz und Schutzauftrag - Konzepte „Insoweit erfahrene Fachkräfte“

Kinderschutz und Schutzauftrag - Instrumente/Anhaltslisten

Kinderschutz und Schutzauftrag - E-Learning, Links, Podcasts, Netzwerke, Videos, Newsletter…

Kinderschutz und Schutzauftrag - Schutzkonzepte

Kinderschutz und Schutzauftrag - Filme

  1. Jack (2014) über einen Jungen, der von seiner jugendlichen Mutter vernachlässigt wird und sich um den kleinen Bruder kümmert, http://www.jack-film.de

    JACK ist ein Film über die Reise eines Jungen, der früh gelernt hat Verantwortung zu übernehmen. Am Ende überrascht er uns mit einer Entscheidung, die uns mit ihrem Mut den Spiegel vorhält. 

  2. Weil du mir gehörst, Fernsehfilm Deutschland (2019)

    Der Fernsehfilm "Weil du mir gehörst" erzählt einen Fall von Eltern-Kind-Entfremdung, der fiktiv ist, aber die Erfahrungen zahlreicher betroffener Väter, Mütter und Kinder authentisch widerspiegelt. 

  3. Die Auserwählten (2014)

    Der Film schildert das Martyrium der Schüler, die unter dem sexuellen Missbrauch ihrer Lehrer an der Odenwaldschule zu leiden haben und erst Jahre später in der Öffentlichkeit Gehör finden.

  4. Systemsprenger (2019)

    Preisgekröntes Drama. Der Film stellt ein 9-jähriges Mädchen in den Mittelpunkt, das als titelgebender Systemsprenger einen Leidensweg zwischen wechselnden Pflegefamilien, Aufenthalten in der Psychiatrie und Heimen durchläuft.

  5. Spotlight – Film zur Aufarbeitung sexuellen Missbrauchs in der Kirche in Boston (2015)

    Spotlight ist ein US-amerikanisches Filmdrama. Der Film basiert auf wahren Ereignissen und handelt von einem Team von Journalisten der Tageszeitung The Boston Globe, das den sexuellen Missbrauch in der römisch-katholischen Kirche in Boston aufdeckt.

     

Materialien zum Thema migrations- und kulturspezifischer Kinderschutz

Unter dieser Rubrik werden im Laufe des Projekts Literatur, Materialien und Links eingestellt, die hinsichtlich einer migrations- und kulturspezifischen Ausrichtung des Kinderschutzes hilfreich sein können. Gerne nehmen wir Ihre Vorschläge in diese Materialien-Sammlung mit auf, über diesen Weg können Sie uns Ihre Fundstücke zukommen lassen. Alle Verweise in einer kompakten Datei stehen Ihnen hier zur Verfügung. Ausserdem finden Sie in folgendem Padlet, das im Rahmen der Zertifizierungskurse für insoweit erfahrene Fachkräfte mit interkulturellem Schwerpunkt zusammengestellt wurde, unter Block 4 einige der nachfolgend genannten Veröffentlichungen kompakt zum Download. 
Überarbeitungsstand: November 2025

Werkbuch Migrationssensibler Kinderschutz (2012)

Weitere Informationen finden Sie hier.

Jagusch, B./ Sievers, B./ Teupe, U. (Hg.): Migrationssensibler Kinderschutz. Ein Werkbuch. Frankfurt/Main 2012.

Das Werkbuch bündelt die zentralen Ergebnisse des dreijährigen Modellprojekts „migrationssensibler Kinderschutz“ und bereitet diese praxisnah auf. Zwar gehören Familien mit Migrationshintergrund seit geraumer Zeit zum Alltag des Jugendamts. Allerdings gibt es bisher kaum Untersuchungen, die sich der Frage nähern, wie sich diese gesellschaftliche Entwicklung auf das Handeln des Allgemeinen Sozialen Dienstes in der Kinderschutzarbeit auswirkt.

Die Ergebnisse des Projekts liefern nun erstmals profunde Daten über die Umsetzung des Kinderschutzauftrags bei Familien mit und ohne Migrationshintergrund und zeigen, an welchen Stellen sich die professionellen Herausforderungen unabhängig von einem Migrationshintergrund gleichen und wo Differenzierungen sowie spezifische Zugänge nötig sind. Von der Verdachtsmeldung, über den Erstkontakt, die Gefährdungseinschätzung bis hin zur Einleitung von Hilfen geben die erhobenen Daten Auskunft über Aspekte, die für die Weiterentwicklung der Kinderschutzarbeit unter migrationssensiblen Gesichtspunkten von Relevanz sind.

Dabei gehen die einzelnen Kapitel auf unterschiedliche Phasen des Kinderschutzes wie den Erstkontakt und das sozialpädagogische Fallverstehen als Grundlage einer Gefährdungseinschätzung ein, ebenso auf den Umgang mit Sprachbarrieren. Es werden spezifische rechtliche Rahmenbedingungen wie das Ausländerrecht thematisiert, die Rolle der Kooperation und Vernetzung sowie die Herausforderung der Interkulturellen Öffnung als Organisationsentwicklungsprozess diskutiert.

Die einzelnen Kapitel sind mit Anregungen und Beispielen versehen, die es den Lesenden ermöglichen, Ideen für die Umsetzung in der Praxis zu entwickeln.
 

DJI Expertise: Arbeit mit Familien mit Migrationshintergrund im Kinderschutz. Zur Bedeutung kultur- und migrationssensiblen Fallverstehens (2023)

Weitere Informationen finden Sie hier.

De Paz Martínez, Laura/Teupe, Ursula (2023): Arbeit mit Familien mit Migrationshintergrund im Kinderschutz. Zur Bedeutung kultur- und migrationssensiblen Fallverstehens. Reihe: Besondere Fallgruppen und Psychohygiene. Band 1. München: DJI.
 

Artikel im Jahrbuch Migration: Kinderschutz in der Migrationsgesellschaft. Empirische Befunde zum institutionellen Handeln der Jugendämter im Kontext von Migration (2022)

Weitere Informationen finden Sie hier.

de Paz Martínez, Laura (2022): Kinderschutz in der Migrationsgesellschaft. Empirische Befunde zum institutionellen Handeln der Jugendämter im Kontext von Migration. In: Peterlini, Hans Karl/ Donlic, Jasmin (Hrsg.): Jahrbuch Migration und Gesellschaft. Schwerpunkt Familie. Transcript Verlag, S. 129-170. 

Das Thema Kinderschutz und Migration steht in der letzten Dekade zunehmend im Fokus von Fachpraxis und Wissenschaft, verbunden mit einem wachsenden Interesse an einer migrationsspezifischen bzw. „migrationssensiblen“ Ausgestaltung des Schutzes von Kindern und Jugendlichen in den damit beauftragten Institutionen. Der Forschungsstand ist dabei noch überschaubar: Neben Veröffentlichungen einzelner Autor*innen, die auf einen besonderen Handlungsbedarf mit Blick auf Migrationsfamilien und dort (vermeintlich) vorhandenen problematischen Rollenbildern, Erziehungsstilen und Formen der Vergesellschaftung verweisen, wurden auch einzelne empirische Studien durchgeführt. 

Der vorliegende Beitrag knüpft an die Studie „Migrationssensibler Kinderschutz“ (Jagusch et al. 2012) an und stellt ihren Ergebnissen die Befunde einer eigenen empirischen Studie gegenüber, in der ebenfalls eine quantitative Analyse von Kinderschutzfällen erfolgt. Damit können die zentralen Erkenntnisse aus dem Projekt auf Basis aktueller Daten des Erhebungsjahres 2020 überprüft und ergänzt werden. 

Der Beitrag beschreibt zunächst die fachlichen Besonderheiten des § 8a SGB VIII, insbesondere das zentrale fachliche Element der Gefährdungseinschätzung im Kinderschutz, sowie das aktuelle fachliche Interesse am Themenfeld Migration im Handlungsfeld des Kinderschutzes (Abschnitt I). Im empirischen Teil werden die Ergebnisse der quantitativen Erhebung vorgestellt. Leitend ist die Frage, ob und in welcher Weise sich bei Familien im Kinderschutz, die einen Migrationshintergrund haben, Lebenssituation, Gefährdungsformen oder Verfahren im Jugendamt unterscheiden (Abschnitt II). Im abschließenden Teil werden Schlussfolgerungen für eine migrationssensible Ausgestaltung des Kinderschutzes formuliert (Abschnitt III).

The topic ''child protection and migration'' has increasingly come into focus of professional practice and social science in the past decade. Moreover, there has been a growing interest in migration related issues and migration sensitive arrangements of protection of children and teenagers in the entrusted child protection services and institutions. However, there has only been little research in this field so far: Some authors see a particular need for action regarding migrant families and (presumed) problematic role models, educational styles and forms of sociation within migrant families. Besides, a few empirical studies have been conducted. 

The article at hand draws on the study ''Migrationssensibler Kinderschutz“ (Jagusch et al. 2012) and confronts its results with findings of an own empirical study, which equally deals with a quantitative analysis of child protection cases. Thereby, the central insights of the project can be tested and complemented based on data from 2020.

The article first describes the professional specifics of § 8a SGB VIII, in particular the professional key element of risk assessment in child protection case management, and the current interest in migration within the field of child protection (section I). In the empirical part the findings of the quantitative study are presented. The leading question is, if and in which way the life situation, maltreatment types or procedures in the youth welfare department within migrant families differ from non-migrant families (section II). In the final part of the article conclusions regarding a migration sensitive arrangement and practice for the field of child protection are drawn (section III).

Grundlegendes: Kultur- und Migrationsspezifisches

Literatur

  • Abdallah-Steinkopff, B. (2018): Interkulturelle Erziehungskompetenzen stärken. Ein kultursensibles Elterncoaching für geflüchtete und zugewanderte Familien. Vandenhoeck und Ruprecht, Göttingen.
  • Abdallah-Steinkopff, B. (2016): Kultursensible Elternberatung bei Flüchtlingsfamilien und deren Hintergründe (https://www.erzieherin.de/files/paedagogischepraxis/69332601_KiTa_Recht_Abdallah.pdf)
  • Adam, H., Walter, J.: Kultureller Kontext und seine Berücksichtigung bei Migranten- und Flüchtlingsfamilien. In: Cierpka, M. (2008): Handbuch der Familiendiagnostik. Heidelberg, S. 223-240.
  • Akhtar, S. (2014): Immigration und Identität. Psychosoziale Aspekte und kulturübergreifende Therapie. Psychosozial-Verlag, Gießen.
  • Albrecht, M. (2021): Kompetenz im Umgang mit ethnisch-kultureller Vielfalt im Kinderschutz. Eine Analyse zu Dimensionen und Einflussfaktoren. Weinheim, Basel.
  • Auernheimer, G. (Hg.) (2013): Interkulturelle Kompetenz und pädagogische Professionalität. Springer Verlag Wiesbaden.
  • Belz, M., Özkan, I. (2017): Psychotherapeutische Arbeit mit Migranten und Geflüchteten. Vandenhoeck und Ruprecht, Göttingen.
  • Bildungsteam Berlin-Brandenburg e.V. (Hg.) (2018): Diversitätsorientierte Interkulturelle Öffnung in Jugendämtern. Berlin. https://bildungsteam.de/data/praxishandbuch_ikoe.pdf
  • Brandmaier, M., Bräutigam, B., Gahleitner S.B., Zimmermann, D. (Hg.) (2023): Geflüchtete Menschen psychosozial unterstützen und begleiten. Ein Handbuch. Göttingen.
  • Brisch, K.H. (Hg.) (2016): Bindung und Migration. Klett-Cotta Verlag, Stuttgart.
  • Bulgay B., Hirner, L.S. (2022): Migrantenfamilien. Interkulturelle Beratung. Göttingen.
  • Bulgay, B., Reimann-Höhn, U. (2011): Tee oder Mokka? 7 goldene Verhaltenstipps aus der Praxis für den Umgang mit patriarchalischen, religiösen Migrantenfamilien. DERS-Verlag.
  • Cevikkollu, F. (2023): Kartonwand: Das Trauma der Arbeitsmigrant/innen am Beispiel meiner Familie. Köln.
  • Czycholl, D. (2017): Integration heißt Erneuerung. Beiträge zu Migration und Sucht. Pabst Verlag, Lengerich.
  • de Paz Martínez, L. (2022): Kinderschutz in der Migrationsgesellschaft. Empirische Befunde zum institutionellen Handeln der Jugendämter im Kontext von Migration. In: Peterlini, H. K./ Donlic, J. (Hrsg.): Jahrbuch Migration und Gesellschaft. Schwerpunkt Familie. Transcript Verlag, S. 129-170. https://www.transcript-verlag.de/chunk_detail_seite.php?doi=10.14361%2F9783839459379-008
  • De Paz Martínez, Laura/Teupe, Ursula (2023): Arbeit mit Familien mit Migrationshintergrund im Kinderschutz. Zur Bedeutung kultur- und migrationssensiblen Fallverstehens. Reihe: Besondere Fallgruppen und Psychohygiene. Band 1. München: DJI.  https://www.dji.de/veroeffentlichungen/literatursuche/detailansicht/literatur/34290-arbeit-mit-familien-mit-migrationshintergrund-im-kinderschutz.html
  • Djamali, J., Rau, T. (2024): Transkulturelle Kompetenz. Basismodul 2, Lerneinheit 4 des E-Learning-Kurses „Radikalisierung“ des Universitätsklinikums Ulm.
  • Erim, Y. (Hg) (2024): Klinische Interkulturelle Psychotherapie: Migration und Fluchterfahrung in der therapeutischen Arbeit - Ein Lehr- und Praxisbuch. Stuttgart.
  • Feldmann, R.E., Seidler, G.H. (Hg.) (2013): Traum(a) Migration. Aktuelle Konzepte zur Therapie traumatisierter Flüchtlinge und Folteropfer. Psychosozial-Verlag, Gießen.
  • Gold, I., Weinberg, E., Rohr, D. (2021): Das hat ja was mit mir zu tun!? Macht- und rassismuskritische Perspektiven für Beratung, Therapie und Supervision. Carl-Auer Verlag, Heidelberg.
  • Graef-Calliess, I.T., Schouler-Ocak, M. (Hg.) (2017): Migration und Transkulturalität. Neue Aufgaben in Psychiatrie und Psychotherapie. Schattauer Verlag, Stuttgart.
  • Gräßer, M., Iskenius, E.-L., Hovermann, E. (2017): Psychotherapie für Menschen mit Migrations- und Fluchterfahrung. Therapie-Tools. Beltz-Verlag, Weinheim-Basel.
  • Gün, S.K. (2017): Interkulturelle therapeutische Kompetenz: Möglichkeiten und Grenzen psychotherapeutischen Handelns. Stuttgart.
  • Hampe, S., Mayer, S., Rau, T. (2024): Kindeswohlgefährdung. Basismodul 3, Lerneinheit 4 des E-Learning-Kurses „Radikalisierung“ des Universitätsklinikums Ulm.
  • Hahnefeld, A., Weigand, E., Aberl, S., Mall, V. (2024): Interdisziplinäre Versorgung von Kindern mit Fluchterfahrung. Hogrefe-Verlag, Bern.
  • Hegemann, Th., Salman, R. (Hg.)(2015): Handbuch transkulturelle Psychiatrie. Köln.
  • Hegemann, Th., Oesterreich, C. (2017): Einführung in die interkulturelle systemische Beratung und Therapie. Heidelberg.
  • Jagusch, B./Sievers, B./Teupe, U. (2012): Migrationssensibler Kinderschutz. Ein Werkbuch. IGFH-Verlag Frankfurt.
  • Kadera, S., Kindler, H. (2023): Migrationssensible Hilfen. In: In: Fegert u.a. (Hg): Gute Kinderschutzverfahren: Tatsachenwissenschaftliche Grundlagen, rechtlicher Rahmen und Kooperation im familiengerichtlichen Verfahren. Heidelberg, S. 449-466. (kostenfrei im Netz: https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-662-66900-6)
  • Kahraman, B. (2008): Die kultursensible Therapiebeziehung. Störungen und Lösungsansätze am Beispiel türkischer Klienten. Psychosozial-Verlag.
  • Keller, Heidi (2021): Mythos Bindungstheorie. Konzept, Methode, Bilanz. Verlag das Netz, Weimar.
  • Keller, Heidi (2011): Kinderalltag. Kulturen der Kindheit und ihre Bedeutung für Bindung, Bildung und Erziehung. Springer, Berlin, Heidelberg.
  • Kindler, H. (2024): Fehlsozialisation, Übersozialisation und Symbiose, Hochstrittigkeit, Autonomiekonflikte, schädliche traditionelle Praktiken. In: Fegert u.a. (Hg): Gute Kinderschutzverfahren: Tatsachenwissenschaftliche Grundlagen, rechtlicher Rahmen und Kooperation im familiengerichtlichen Verfahren. Heidelberg, S. 363-376. (kostenfrei im Netz: https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-662-66900-6)
  • Kizilhan, J.I. (2013): Kultursensible Psychotherapie: Hintergründe, Haltungen und Methodenansätze. Aachen.
  • Klosinski, M., Castro Núnez, S., Oestereich, C., Hegemann, Th. (Hg.) (2022): Handbuch Transkulturelle Psychiatrie. Psychiatrie Verlag, Köln.
  • Lebens Welt gGmbH (Hg.) (2014): Interkulturelle Öffnung im Kinderschutz. Erfahrungen aus den Praxisfelder Hotline Kinderschutz Berlin, Jugendhilfe und Gesundheitsförderung. Berlin.
  • Lebens Welt gGmbH (Hg.) (2009): Kinderschutz im interkulturellen Kontext. Dokumentation der Fachtagung 2008. Berlin.
  • Leenen, W.R. & Grosch, H. (1998): Interkulturelles Training in der Lehrerfortbildung. In: Bundeszentrale für politische Bildung (Hrsg.): Interkulturelles Lernen. Arbeitshilfen für die politische Bildung. S. 317-340. Bonn: BZpB.
  • Leuzinger-Bohleber, M., Lebiger-Vogel, J. (Hg.) (2016): Migration, frühe Elternschaft und die Weitergabe von Traumatisierungen. Stuttgart.
  • Meysen, Th., Schönecker, L. (2019): Schutz begleitet geflüchteter Kinder und Jugendliche. Sozial- und humanwissenschaftlicher Forschungsstand und die Rahmenbedingungen in Deutschland. Erstellt im Auftrag von Save the Children, Berlin. https://www.plan.de/fileadmin/website/05._Ueber_uns/Presse/Fluechtlinge/SOCLES_Schutz_begleitet_gefluechteter_Kinder_Expertise.pdf
  • Merbach, M. (2019): Sich irritieren lassen. Fremdheit und Befremden in der Arbeit mit geflüchteten Menschen. Göttingen.
  • Niedersächsisches Institut für frühkindliche Bildung und Entwicklung (nifbe) (Hg.) (2013): Interkulturelle Kompetenz in der Kita.
  • Paulus, M., Kühner, A. (2018): Frühe Hilfen für geflüchtete Familien. Impulse für Fachkräfte. Nationales Zentrum Frühe Hilfen (Hg.), Köln.
  • Pöter, J., Wazlawik, M. (2016): Kinderschutz und Migration. Perspektiven für eine differenzsensible Praxis. In: Kinder- und Jugendschutz in Wissenschaft und Praxis. Minderjährige Flüchtlinge in der Kinder- und Jugendhilfe, 4/2016. Download unter: https://www.kjug-zeitschrift.de/de/Ausgabe/2016-4
  • Kinder- und Jugendschutz in Wissenschaft und Praxis. Minderjährige Flüchtlinge in der Kinder- und Jugendhilfe, 4/2016. Download unter: https://www.kjug-zeitschrift.de/de/Ausgabe/2016-4
  • Richards, M./Cogni, F. (Illustrationen) (2022): Victoria. Ankommen und überleben in Deutschland. Carl-Auer Verlag, Heidelberg.
  • Scheifele, S. (Hg.) (2008): Migration und Psyche. Aufbrüche und Erschütterungen. Psychosozial-Verlag, Gießen.
  • Schepker, R. (2017): Kultursensible Psychotherapie mit Kindern und Jugendlichen. Vandenhoeck und Ruprecht, Göttingen.
  • Schlippe, A. von, El Hachimi, M., Jürgens, G. (2004): Multikulturelle systemische Praxis. Ein Reiseführer für Beratung, Therapie und Supervision. Heidelberg.
  • Skalska, A., Wellssow, B. (2020): Pflegekinderhilfe aus Vielfaltsperspektive – Abschlussbericht „Kultursensible Pflegekinderhilfe“. Diakonie Düsseldorf.
  • Uslucan, H.-H. (o. Jahresangabe): Kinderschutz im Spannungsfeld unterschiedlicher kultureller Kontexte. https://www.nuernberg.de/imperia/md/buendnis_fuer_familie/dokumente/kindschutz-kultur-kontext-uslucan_3_.pdf
  • Utari-Witt, H., Kogan, I. (Hg.) (2016): Unterwegs in der Fremde. Psychoanalytische Erkundungen zur Migration. Psychosozial-Verlag, Gießen.
  • Wogau, R. von, Eimmermacher, H., Lanfranchi, A. (Hg.) (2004): Therapie und Beratung von Migranten. Systemisch-interkulturell denken und handeln. Weinheim.
  • Zito, D., Martin, E. (2016): Umgang mit traumatisierten Flüchtlingen. Ein Leitfaden für Fachkräfte und Ehrenamtliche. Beltz Juventa, Weinheim und Basel.

Spezifische Gefährdungslagen: Thema Zwangsheirat/Gewalt, weibliche Genitalbeschneidung

Veranstaltungshinweise 

Der Runde Tisch Deutschland gegen FGM_C führt regelmäßig Veranstaltungen durch. Die Anmeldemöglichkeiten, weitere Infos und Fortbildungen finden Sie auf der Homepage Runder Tisch Deutschland gegen FGM_C | Bildungsportal KUTAIRI.

Literatur

Kinderschutz in Gemeinschaftsunterkünften

Literatur

Religion und Weltanschauung

Literatur

Geflüchtete

Literatur

  • Schönecker, L., Meysen, Th. (2019): Schutz begleitet geflüchteter Kinder und Jugendlicher. Sozial- und humanwissenschaftlicher Forschungsstand und die Rahmenbedingungen in Deutschland. (https://www.plan.de/fileadmin/website/05._Ueber_uns/Presse/Fluechtlinge/SOCLES_Schutz_begleitet_gefluechteter_Kinder_Expertise.pdf)

Sprache, Dolmetschen, Kommunikation

Literatur

  • Stadt Bautzen (Hg.) (2018): Jedem Kind seine Muttersprache. Viele Sprachen, gute Entwicklung.  (https://www.bautzen.de/fileadmin/media/info_leben-in-bautzen/kitas/broschuere-mehrsprachigkeit.pdf)
  • Winter-Heider, C.E. (2009): Mutterland Wort. Sprache, Spracherwerb und Identität vor dem Hintergrund von Entwurzelung. Brandes und Apsel Verlag, Frankfurt am Main.
  • Haus der Sprachmittlung (Rheinland-Pfalz), https://www.haus-der-sprachmittlung.de/
  • Projekt DOOR (Dolmetschen im sozialen Raum), fungiert als Multiplikator und Vermittler in RLP, door-rlp.info/ 
     

Neues Qualifizierungsmodul des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen (NZFH): Transkulturelle Kompetenzen

"Gemeinsamkeiten entdecken, mit Unterschieden umgehen" – Mit diesem Leitgedanken beschäftigt sich das Qualifizierungsmodul unter dem vollständigen Titel "Transkulturell kompetentes Handeln in den Frühen Hilfen".

Das Modul dient Fachkräften in den Frühen Hilfen zur Fort- und Weiterbildung. In drei Kapiteln umfasst es Ausführungen zum Leitgedanken, fachliche Grundlagen für die transkulturelle Arbeit in den Frühen Hilfen und methodisch-didaktische Hinweise mit ausgewählten Übungen und Methoden.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Erklärfilme / Videos, Podcasts, Impulse...

Erklärfilme zur psychischen Gesundheit/Belastung von Kindern in 5 Sprachen für zugewanderte Eltern 

Achtung! Kinderseele: In fünf Sprachen: Kurze Filme mit Infos und Tipps für Eltern
Hier finden Sie die Videos auf youtube.

YouTube

  • Hypnosalon (Frauke Niehues, Manfred Prior) (You Tube-Kanal): Cornelie Schweizer – Und trotzdem „Ja!“ zum Leben sagen. Ankommen und Überleben in Deutschland.

Podcasts 

  • Podcast für Kreative Transformation, Verena König, Folge vom 06.12.24: Das Trauma der Arbeitsmigranten – Im Gespräch mit Fatih Cevikkollu

Inklusion / Behinderung

Weiterführende Links

Daten, Statistiken und Materialien zu Migration / Integration

Aktuelle Daten und Fakten zu Migration - focus Migration

focus Migration ist eine Online-Publikationsreihe, die vom Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS) der Universität Osnabrück und der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) herausgegeben wird. Sie dient der Vermittlung wissenschaftlicher Erkenntnisse im Themenfeld Migration, Integration, Flucht und Asyl an die interessierte Öffentlichkeit.

 

Niedersachsen

Migration und Teilhabe in Niedersachsen - Integrationsmonitoring

Niedersachsen erfährt seit Jahrzehnten Zuwanderung. Die zuwandernden Menschen stehen vor der Aufgabe, sich in die alltäglichen hiesigen Strukturen und Abläufe einzufinden. Das Niedersächsische Integrationsmonitoring beschreibt mit Hilfe von Daten der amtlichen Statistik nicht nur die Zu- und Abwanderung, sondern gibt Hinweise zu der Entwicklung von Teilhabe in den jeweiligen Lebensbereichen. Über 60 Indikatoren geben facettenreich und in der Regel als Zeitreihe Auskunft über das Migrations- und Integrationsgeschehen in Niedersachsen. 

Service-Seite Kinderschutz in Niedersachsen: Das Internetportal Kinderschutz in Niedersachsen ist ein Projekt des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung zur Intensivierung des Kinderschutzes in Niedersachsen.

 

Hessen

Integrationskompass Hessen.de  Serviceseite des Hessischen Ministeriums für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales. 

Informationen zum Kinderschutz in Hessen Serviceseite des Hessischen Ministeriums für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege.

Institutionen im Themenfeld Migration und Kultur

Verband binationaler Familien und Partnerschaften e.V.: Der Verband binationaler Familien und Partnerschaften, iaf e. V. arbeitet bundesweit an den Schnittstellen von Familien-, Migrations-, Bildungs- und Antidiskriminierungspolitik.

Niedersächsisches Institut für frühkindliche Bildung und Entwicklung e.V. (nifbe): Das nifbe Institut veröffentlicht regelmäßig spannende Praxisbeispiele und Materialien rund um frühkindliche Bildung im Kontext von Vielfalt.